ZPointCS: Anlagenleitstand der nächsten Generation
Einsatz des Programmes
ZPointCS ist die zweite Anlagenleitstands-Generation von AMS Engineering und ermöglicht Ihnen die Überwachung und Kontrolle des Fertigungsprozesses, sowie die Erfassung von Prozessdaten zur späteren technischen (AMS Analysesoftware LTA CS) oder kaufmännischen (ERP) Analyse.
ZPointCS bietet einen Großteil der Funktionalität des vielfach bewährten Anlagenleitstandes ZPoint, wie beispielsweise die Verwaltung von Aufträgen und Schichten, die Möglichkeit zur Zuweisung von Stillständen und Betriebszuständen, Alarmdiagnose.



Funktionsumfang
Die von ZPointCS zur Verfügung gestellte Funktionalität umfasst
- Verwaltung von Schicht- und Auftragsdaten
- Erfassung von Betriebszuständen und Stillständen
- Laufende Kennzahlenberechnung
- Unterstützung bei der Diagnose
- Speicherung von Betriebs- und Produktdaten
- Verwaltung von Rezeptur- und Einstellwerten
- Berechtigungsverwaltung mit AMS Usermanager
- Hostkopplung
- Verteilte Clients (auf NT-Rechnern oder auf CE-Terminals über eine Windows NT Terminalserver)
- Online Sprachumschaltung (Deutsch und Englisch lieferbar, andere Sprachen auf Kundenwunsch)
- Variable Bedienpanels in Pure-Java können mit Borland JBuilder erstellt werden
- Lupe Funktionalität - vergrößerte Darstellung am Client


Was ist neu an ZPointCS
ZPointCS bietet gegenüber dem System ZPoint einige charakteristische Neuerungen und Verbesserungen:
CS Architektur
Durch die Verwendung einer CS-Architektur für das System kann die Funktionalität im Netzwerk je nach Bedarf verteilt werden. Ein ZPointCS System besteht dabei aus folgenden Komponenten:
- ZPointCS Server: dieser stellt die Verbindung zu einer oder mehreren Anlagen (abhängig von Leistungsfähigkeit des verwendeten Rechners und der Anlagengröße) über einen Prozessbus her und wird daher meist in Anlagennähe untergebracht werden. Der Server führt die Datenakquisition und -verdichtung durch, speichert Daten in einer Datenbank und bedient Clients.
- Datenbankserver: dieser dient zur Verwaltung der Anlagenkonfiguration, zur Ablage der Prozessdaten und als Schnittstelle für Analyse- und ERP-Systeme. Der Datenbankserver kann entweder auf dem gleichen Rechner wie der ZPointCS Server installiert werden oder an einer zentralen Stelle im Netzwerk für mehrere ZPointCS Server (wobei ein lokaler DB-Server zur Ausfallsicherung installiert sein muss).
- ZPointCS clients: ZPointCS clients stellen die Schnittstelle des Systems mit den unterschiedlichen Benutzern dar und können an beliebigen Stellen im Netzwerk verteilt werden, um an verschiedenen Orten jeweils den aktuellen Zustand des Prozesses überwachen zu können und bei Bedarf Eingaben zu tätigen.
- Die Verwendung einer CS-Architektur liefert die Möglichkeit der Verteilung der Datenaufbereitungs- (ZPointCS Server) und Visualisierungsfunktionalität (ZPointCS client) im Netzwerk und ermöglicht somit die Überwachung der Anlage und des darauf ablaufenden Prozesses von mehreren, räumlich verteilten Punkten.
- Durch die Aufteilung in einen Server- und einen Clientteil besteht die Möglichkeit unterschiedliche Clients für unterschiedlichen Informationsbedarf einzusetzen. So kann beispielsweise einem Anlagenbediener ein Client zur Verfügung gestellt werden, dessen Schwerpunkt auf der Bedienung und Diagnose der Anlage liegt, während einem Werksmeister ein Client zur Verfügung gestellt wird, der vor allem laufende Kennzahlen von mehreren Anlagen gleichzeitig anzeigt und grafisch veranschaulicht.
- Die einzelnen Clients können auch durch den Kunden an dessen Bedürfnisse angepasst und erweitert werden.
- Der ZPointCS Server besitzt eine definierte Schnittstelle zur Anbindung an Steuerungen, die es ermöglicht, zur gleichen Zeit Daten von unterschiedlichen Steuerungen zu erfassen. Weiters ermöglicht sie die einfache und rasche Entwicklung von weiteren Kommunikationsmodulen für momentan noch nicht entwickelte Steuerungen bzw. Prozessbusse.
Technische Daten - ZPointCS Server
| Hardware | Pentium® 4 mit 2GHz (oder besser) |
|---|---|
| Speicher (RAM) | 512 MB (minimum) |
| Festplatten | 60 GB Festplattenplatz (empfohlen) |
| Betriebssysteme | Microsoft® Windows® 2000 Microsoft® Windows® XP Professional Microsoft® Windows® 2003 server |
| Datenbanken | Oracle® 8.1.7, Oracle® 9i |
| SPSen | Beckhoff® TwinCAT® 2.7, 2.8, 2.9 |
Technische Daten - ZPoint CS Client
| Hardware | PC mit Intel Pentium® 600 (oder besser) |
|---|---|
| Speicher (RAM) | mindestens 128 MB |
| Festplatten | 100 MB freier Festplattenplatz |
| Bildschirmauflösung | mindestens 800x600 mit 65000 Farben |
| Betriebssysteme | Microsoft® Windows® 2000 Microsoft® Windows® XP Professional Microsoft® Windows® 2003 server |
Optionen
Option: Paket Rezeptur
Das Paket Rezeptur erlaubt die Verwaltung von Typendaten. Es beinhaltet sowohl die Eingabefunktionalität im ZPointCS client als auch die Schnittstelle um die Daten zur SPS zu senden.
Option: Messdatenerfassung
Diese Option erlaubt es, produktbezogene Messdaten (z.B. Kräfte, Längen,...) welche in der SPS erfasst werden, im QS-Stat-Format® (DFD/DFX-Format) abzulegen.
Um die Messwerte mit Sollwerten und Grenzen (Toleranzgrenzen, Eingriffsgrenzen,...) abzulegen benötigen sie zusätzlich die Option: Paket Rezeptur um diese zu verwalten.
Option: Softwareschnittstelle Hostkopplung
Mit dieser Option ist es Ihnen möglich ZPointCS an ein Hostsystem (z.B. ERP-System) über unsere Datenbankschnittstelle anzubinden.
Option: Paket Softwareschnittstelle Hostkopplung + Messdatenerfassung + Paket Rezeptur
Dieses Paket ist eine Zusammenfassung obiger drei Optionen.
